The Opendocumantary – The Finish Line

15.4 The Frustration of Handstandpushups!

 

Am Montag, dem 24.03, hatten unsere Jungs noch eine letzte Chance Ihre Scores für das 15.4 WOD zu verbessern. Richard, der zwar über eine Liveübertragung aus dem Flugzeug, welches Ihn nach New York brachte, nachgedacht hatte, verzichtete dann aber im Rahmen eines stressfreien Urlaubstartes jedoch auf eine Wiederholung des WODS und nahm seinen Endscore von 54 als respektables Ergebnis hin. Da er die nächsten 2 Wochen in den USA verbringt, sind wir gespannt, welches Ergebnis er uns sendet, denn er wird das WOD 15.5 im CrossFit Boston machen!

Marc versuchte sich am Montag nach einem Kurzurlaub, vollkommen entspannt an 15.4. Doch die Erholung war ziemlich schnell dahin, als die HSPU einfach nicht funktionieren wollten. Beim ersten Versuch gelang es Ihm auf einen Score von 23 zu kommen. Dabei hatte er aber ungefähr genauso viele No-Reps bei den HSPU als er gültige Reps erzielen konnte. Nach nur ca. 10 Minuten wollte er unbedingt noch einen Versuch starten, bei dem es nicht besser lief. Die HSPU wollten einfach nicht klappen. Somit blieb nur die Erkenntnis am Nachmittag noch einmal zu kommen und es dann besser zu machen.

Am Nachmittag traffen sich Marc und Mario dann um einen endgültig letzten Angriff auf 15.4 zu starten. Mario war zuerst dran und legte seine ganze Konzentration auf die HSPU und auf eine saubere Kipp-Technik. Zusätzlich ging er taktisch vorsichtig an das WOD und konnte somit im dritten Versuch seinen Score noch einmal um zwei auf 49 erhöhen. Damit war er dann doch sehr zufrieden! Für Marc lief es im dritten Versuch auch eindeutig am besten. Vorallem die Taktik die Zeit zwischen den HSPU etwas länger anzusetzen und somit weniger No-Reps zu produzieren, ging voll auf. Am Ende war sein Score dann 35 und mit dem Blick in die Zukunft gerichtet, sicher ein Score den es als Anhaltspunkt für Verbesserungen gilt im Auge zu behalten.

 

15.5 – The Last One

For Time:

27-21-15-9

  • Cal Row
  • Thruster (42,5kg/30kg)

Bevor wir zu den Leistungen unserer Jungs kommen, noch ein Wort zum WOD und der unglaublichen Herausforderung die hinter diesem Workout liegt. Jeder, der sich schon einmal an Fran versucht hat und diesen Moment erlebt hat, wenn der Körper einem klar und deutlich zu verstehen gibt, dass er keine Thruster mehr machen möchte. Dann der Moment wenn man endlich zur letzten Wiederholung kommt und sich einem Nahtoderlebnis unangenehm nahe fühlt, der kann sich vorstellen, dass es nicht unbedingt angenehmer wird, wenn man die Anzahl der Thruster von 45 auf 72 erhöht. Doch genau das hat Dave Castro bei diesem WOD gemacht. Sollte man nun die Ambition haben eine Top-Zeit zu schaffen, so dient das Rudern auf Kalorien nicht gerade zum Erholen, sondern es hilft lediglich dabei, die bereits an Sauerstoffmangel leidenden Beine noch weiter auszubrennen. Mit anderen Worten, am Ende dieses WOD`s liegt man am Boden und windet sich in der Hoffnung, genug Kraft zu erlangen um wieder auf eigenen Beinen stehen zu können und sich eventuell noch in die Dusche zu schleppen!

Nach dieser kurzen Betrachtung der Challenge dieses WOD´s, kommen wir auch schon zu den Leistungen unserer Open-Kämpfer. Richard, der wie bereits erwähnt, einen USA-Urlaub genießt, ließ sich nicht davon abbringen in Boston eine CrossFitBox aufzusuchen und sich auch im Urlaub an den Open zu versuchen. So erreichte uns schon Freitag Nachmittags die Nachricht, dass er das WOD bereits hinter sich gebracht hatte und zwar in einer Zeit von 12:26.

Ziemlich genau zur selben Zeit war gerade Mario am Werke und durfte erleben, wie sehr sich ein Körper manchmal gegen dass wehrt, was man Ihm versucht aufzuerlegen. Nach einem extrem starken Start, wollten gegen Ende des WOD´s seine Schultern nicht mehr so wie Mario es gern gehabt hätte und so musste er mehr Pausen beim Thrustern einlegen, als er eigentlich wollte. So kam es zu einer Endzeit von 11:21. Nach ein paar Minuten, die er am Boden verbrachte, stand er wieder und stellte etwas erledigt fest, dass er wohl Montags noch einmal durch die Thrusterhölle gehen würde müssen!

Danach war Marc an der Reihe. Und der war dieses mal wild entschlossen! Ohne echter Taktik, aber mit Vollgas voraus, legte er los und konnte sich extrem gut im Rennen halten. Lediglich ein zwei Pausen bei den Thrustern, ansonsten ein starkes Tempo und so war er am Ende nach genau 9:00 fertig.

Keiner der beiden konnte sich noch einmal motivieren ein zweites mal an das Workout zu gehen. Das lag zum Einen an der extrem hohen Intensität dieses Wod´s und zum anderen wohl auch am Geburtstagsworkout, dass Mario sich und seinen Freunden am Samstag auferlegt hatte.

Damit endet für dieses Jahr das Abenteuer CrossFit-Open für unsere Jungs! Sie haben sich tapfer geschlagen und sich einmal mit dem Wettkampfgefühl, dass sich in einem breit macht, wenn man bei den Open antritt, vertraut gemacht. Sie konnten mit Sicherheit einiges lernen, vor allem auch darüber wo es noch sehr viel Arbeit bedarf um die noch vorhandenen Lücken zu schließen. Bei Allen überwiegt auf jeden Fall die Motivation es nächstes Jahr wieder zu probieren und es dann auf jeden Fall besser zu machen!

Wir von TrillerCrossFit hoffen, dass es nächstes Jahr noch einige Ahtleten mehr sein werden, die wir bei den Open verfolgen dürfen. Hoffentlich auch einige Damen! Mario ist sicher ein Versprechen für die Zukunft und ich bin sehr zuversichtlich, dass er nächstes Jahr schon zu den Top 10 in Österreich gehören wird! Auch hoffe ich, dass sich der Ein oder Andere mit großem Potenzial, aber anscheinend nicht genug Ehrgeiz (Räusper, Räusper….Herr Roderer), sich beim nächsten Mal dazu bringen läßt mit zu machen!

Jetzt freuen wir uns aber schon auf die Regionals und daruaf die Bewerbe selber nach zu machen!

Alles Liebe,

Euer TrillerCrossFit-Team!

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