Die Fundamente von CrossFit

CrossFit – nicht einfach nur Training!

Der erste Schritt CrossFit kennen zulernen ist ziemlich simpel: man kommt zu den ersten Trainingseinheiten und  kämpft sich durch die Workouts. Getrieben von dem guten Gefühl mit Spaß etwas für sich und seinen Körper zu tun stellt sich eine gewisse Regelmäßigkeit ein mit der man immer wieder an den Einheiten teilnimmt und somit den langen Weg zu einem fitteren Ich beginnt. Wenn man dann ein wenig Ehrgeiz entwickelt und brav bei der Sache bleibt, dann erfährt man meistens den sogenannten „Anfängerboost“. In den ersten drei bis vier Monaten läuft das Training kontinuierlich in eine positive Richtung, man erzielt Bestleistungen bei so gut wie jeder Übung, meistert Übungen die einem beim ersten Mal noch als unmöglich erschienen und feiert so unentwegt kleine und große Erfolge.

Doch oft kommt dann für viele eine weitaus schwierigere Phase. Denn nach den anfänglichen Erfolgen gerät das Training etwas ins stocken. Man kann plötzlich nicht mehr in riesigen Schritten neue Kraftanstiege verzeichnen und oft purzeln auch die Kilos auf der Waage nicht mehr so, wie man sich das im Kopf vorgestellt hat. Die Ausdauer wird auch kaum noch besser und bei den WOD´s hat man das Gefühl, dass alle um einem herum besser sind. Was ist passiert?

Die Antwort ist einfach, aber nicht gerade angenehm. Man hat vergessen, dass ganzheitliche CrossFit-Paket zu betrachten. CrossFit basiert auf mehreren Säulen. Nicht nur das Training allein reicht dabei aus um zum Erfolg zu gelangen. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Training
  • Ernährung
  • Erholung    

Nur wenn ich alle drei Punkte beachte und in jedem Bereich an mir arbeite, werde ich auf Dauer Erfolg haben. Natürlich gilt es auch in den einzelnen Bereichen noch Unterteilungen zu machen. Beim Training zum Beispiel gilt es ständig an der Ausgeglichenheit der drei Grundelemente von CrossFit zu arbeiten:

  • Kraft 
  • Ausdauer / Kraftausdauer
  • Technik / Fertigkeiten / Mobilität

Nur wenn die Werte in diesen Kategorien in etwa auf gleichem Level sind, wird man in der Lage sein auf lange Sicht gute Ergebnisse zu erzielen. Diese Ausgeglichenheit ist ein wichtiger Schutz vor Verletzungen. Sowohl ein extremes Übermaß an Kraft in Kombination mit verheerend schlechter Technik, als auch extrem gute Mobilität mit kaum vorhandener Kraft sind sichere Wege zu Verletzungen. Bei fehlender Ausdauer wird zwar nicht unbedingt die Verletzungsgefahr erhöht, aber auf jeden Fall geht sämtlicher Spaßfaktor verloren -und auch der sollte keinesfalls vernachlässigt werden.

Bei der Ernährung gibt es natürlich ebenfalls unzählige verschiedene Ansätze um sowohl Leistung als auch Gesundheit zu fördern. Hierzu werden wir Euch in den nächsten Wochen immer wieder eigene Blog-Einträge bezüglich Ernährung und bestimmter Lebensmittel zur Verfügung stellen. Soviel sei aber einmal gesagt: Ohne eine gezielte Ernährung wird das Ziel sich zu einem fitteren Menschen zu entwickeln, langfristig nicht zu erreichen sein. Des weiteren muss man eindeutig zwischen Ernährungsprinzipien, die rein auf den sportlichen Erfolg aus sind und jenen, die auf die körperliche Gesundheit abzielen, differenzieren. Denn vor allem rein leistungsbezogene Ernährung nimmt nicht unbedingt Rücksicht auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe. So ist es beispielsweise aus Sicht der Energieregulierung oft notwendig schnelle Kohlenhydrate zu zuführen, wobei dann leider weniger auf die  Qualität geachtet wird. Da dieses Thema allerdings extrem komplex ist, werden wir es, wie gesagt, in anderen Blog-Beiträgen gesondert behandeln.

Zu guter Letzt noch die dritte Säule, am Weg zur elitären Fittness, die notwendige Erholung. Damit ist gemeint, nur wenn ich meinem Körper genügend Schlaf, aktive Erholung, wie z.B. Spaziergänge, Saunabesuche, Massagen und ähnliches, biete und darauf achte den Stresslevel in einem erträglichen Rahmen zu halten, werde ich tatsächlich große Erfolge im Sport erzielen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber genauso wie bei der Ernährung sollte man auch hier daran arbeiten und sich nach und nach von schlechten Gewohnheiten lösen.

Schafft man einen Einklang zwischen diesen Dingen und hat auch noch etwas Geduld (Wunder passieren nicht über Nacht! – Man muss dem Ganzen auch Zeit geben!), so wird sich der Erfolg langfristig einstellen! Wenn Ihr mehr wissen wollt, so sprecht am besten mit dem Coach Eures Vertrauens. Er hat sicher einige gute Tips auf Lager. Man kann natürlich auch noch mehr über dieses Thema im internet erfahren. Zum Beispiel auf der Mainsite von CrossFit unter folgendem Link: http://www.crossfit.com/cf-info/what-is-crossfit.html.

Wie immer hoffe ich Euch beim lesen dieses Artikels ein paar Denkanstöße mitgegeben zu haben, bis bald, Euer Roland!

 

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